Vernissage von Dorothee Fenske im CJD Bonn

28.08.2017 CJD BBW Frechen « zur Übersicht

Die Ausstellung von Dorothee Fenske wurde Ende August unter dem Titel „Farben sind Balsam für unsere Seele“, im Hotel, Tagungs- und Gästehaus CJD Bonn Castell des Christlichen Jugenddorfwerkes Deutschlands e.V. (CJD – Die Chancengeber), in der Graurheindorfer Str. 149 in Bonn, eröffnet.

Bettina Klein, zuständig für das Veranstaltungs- und Ausstellungsmanagement im CJD Bonn, begrüßte die rund 25 Gäste und stellte die Künstlerin und auch das CJD Bonn als Tagungshaus und Hotel mit Ausbildungsplätzen in gastronomischen Berufen und in der Bürokommunikation vor.

Hannes Rötter, selbst Künstler und langjähriger Freund von Dorothee Fenske von Kindesbeinen an, führte in die künstlerische Arbeit der Ausstellung ein.

„Der Betrachter hat eine ganz individuelle Beziehung zum Bild“, betonte Hannes Rötter. Der Künstler schlage lediglich eine Betrachtungsweise vor. „Der Künstler zeigt nicht das Sichtbare sondern macht sichtbar“, zitiert Rötter den Künstler Paul Klee. Form und Farbe seien besonders bedeutsam für den Ausdruck des Kunstwerkes, denn je nach Farbe erhalte das Gemälde einen anderen Ausdruck. Farben können froh, heiter und entspannt stimmen aber auch deprimiert und krank machen, so Rötter.

Dorothee Fenske wurde 1948 in Bergheim/Erft geboren. Sie lebt seit Jahren in Widdig, Kreis Bornheim. Seit 2008 hat sie ein eigenes Atelier mit einem herrlichen Blick auf den Rhein. Allein diese Aussicht inspiriert und setzt Kreativität frei. Im Zentrum ihres künstlerischen Schaffens steht die Natur, die Natur, wie sie sich in den verschiedenen Jahreszeiten immer wieder verändert und neu zeigt. Unterschiedliche Lichtverhältnisse und das ewige Zusammenspiel von Licht und Schatten ergeben einzigartige Momente. Den Reigen dieser stimmungsvollen Bilder hält sie oft in Fotografien fest und setzt sie dann anschließend in ihre Bilder um.

„Diese Inspiration gibt mir den Anreiz, sowohl naturalistisch als auch abstrakt zu malen. Farben sind für mich Medien, die das Gefühl und den Ausdruck transparent machen. Daraus ergeben sich für mich neue Formen und Kontraste, die wieder aufgenommen werden können“, erklärt Dorothee Fenske.

Oft entstehen ihre Bilder in Etappen, denn durch das Spannungsfeld von Abstand und Reflexion baut sich eine Harmonie zwischen der Künstlerin und dem Gemälde auf. „In diesen Zwischenräumen liegt für mich eine große schöpferische Kraft. Die Kraft dieser inneren Bilder treibt mich an, das „Neue“ weiterzuentwickeln“, so Fenske.

Zur Natur des Menschen gehöre es, den Gefühlen und inneren Bildern einen Raum zu geben, wo Worte fehlen. Malerei sei so seit Jahrtausenden ein Ausdrucksmittel menschlichen Geistes.

Ihre künstlerischen Fähigkeiten erweitert Dorothee Fenske ständig durch  Kurse und Seminare in den verschiedensten Malschulen.

Seit 2009 wurden ihre Bilder in öffentlichen Räumen, z.B. Arztpraxen, Banken etc. in Bonn und Umgebung gezeigt. So werden ihre Bilder immer mehr in die Öffentlichkeit getragen. Die Bilder sind auch käuflich zu erwerben. Sie kosten von 180 Euro für das Gemälde "Baumwurzel" bis zu 450 Euro für die Gemälde "Strohernte" und "Alles ist vergänglich".                                           

Die Vernissage dauert bis zum 5. März 2018. Öffnungszeiten sind Mo-Fr von 07:00 – 21:00 Uhr und Sa-So von 07:00 – 20:00 Uhr. 

Das CJD Bonn www.cjd-bonn.de ist zum einen ein Hotel und Tagungs- und Gästehaus, das am heutigen Standort 1992 eröffnet wurde, zum anderen Bildungsträger mit dem Angebot einer durch die Agentur für Arbeit geförderten Reha-Berufsausbildung für ca. 65 junge Menschen in gastronomischen Berufen und im Bürobereich. Vom 15. September 2016 an betreibt das CJD Bonn auch ein weiteres Hotel, das ehemalige Haus der Begegnung der Evangelischen Kirche im Rheinland in Bonn Bad Godesberg. http://www.cjd-godesberg.de/

Das CJD bietet jährlich 155.000 jungen und erwachsenen Menschen Orientierung und Zukunftschancen. Sie werden von 9.500 hauptamtlichen und vielen ehrenamtlichen Mitarbeitenden an über 150 Standorten gefördert, begleitet und ausgebildet. Grundlage ist das christliche Menschenbild mit der Vision "Keiner darf verloren gehen!"