Herr Boris Lietz als neuer Gesamtleiter im CJD NRW Süd

05.03.2021 CJD BBW Frechen « zur Übersicht

Im Januar 2021 hat Herr Boris Lietz seine Arbeit als Gesamtleiter im CJD Verbund NRW Süd aufgenommen. Der Verbund erstreckt sich über die Standorte Frechen, Bonn, Königswinter, Jülich, Olpe, Siegen und Siegen-Wittgenstein.

Boris Lietz war zuvor in einigen größeren öffentlichen Organisationen sowie der Bundeswehr und zuletzt als Verwaltungsleiter für das Erzbistum Köln tätig.

An der Arbeit im CJD NRW Süd reizt ihn besonders die Vielfalt der Bildungsangebote wie unter anderem das Berufsbildungswerk in Frechen, Jugendhilfeeinrichtungen in Königswinter, Siegen-Wittgenstein und Frechen, der Bereich der Beruflichen Bildung und Rehabilitation sowie eine Vielzahl an Kindertagesstätten.

Er freut sich darauf künftig als Gesamtleiter die bereits vor einigen Jahren gestartete Neuausrichtung des Verbundes noch weiter voranzutreiben. Nun soll, nach den tiefgreifenden Restrukturierungsmaßnahmen der letzten Jahre, der Blick auf die Zukunft gerichtet werden um das CJD NRW Süd weiter wachsen zu lassen.

Damit einher geht eine Stärkung des Verbund- und Gemeinschaftsgedanken für das CJD NRW Süd in den verschiedenen Bereichen.

Wichtig ist Boris Lietz dafür ebenfalls, die Menschen vor Ort kennenzulernen, um herauszufinden wie die Bereiche aufgebaut sind und funktionieren.

Die Menschen und die Potentiale seien da, nun müsse gemeinsam dafür gesorgt werden, das CJD voran zu bringen.

„Unter anderem geht es hier um den Baustein BeWo- Betreutes Wohnen, wo wir uns weiter ausbauen wollen. Auch im Bereich der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe geht es darum, dass wir uns stärker positionieren mit guten Angebote und es werden Wachstumsprojekte sein, die wir im Jahr 2021 deutlich stärker forcieren“, erklärt Lietz.

Auch für den Standort Frechen hat er schon einzelne Projekte geplant, denn an erster Stelle stünde hier die zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Ausbildungsangebote in Zusammenarbeit mit unseren Bedarfsträgern.

Boris Lietz Eindrücke vom CJD Frechen und CJD NRW Süd nach seinen jetzt ersten Wochen sind durchweg positiv: Er freut sich, sehr motivierte Mitarbeitende vorzufinden, die den Willen und das Engagement zeigen, sich zu bewegen und etwas anzuschieben, um gemeinsam mit ihm, gesteckte Ziele zu erreichen.

„In Frechen will ich erreichen, dass wir von der Bausubstanz, von den Gebäuden her, einen schicken, neuen Standort haben, der seiner Rolle in der Stadt Frechen im speziellen dann auch gerecht wird, das ist so meine Vision.  

Meine Vision ist, dass wir sämtliche Verwaltungsstrukturen, soweit es Sinn macht, bündeln und den Standort hier so stärken und ich habe die Vision, dass wir für den gesamten Verbund NRW Süd, die gemeinsame Vision NRW Süd haben und dass wir sie in naher Zukunft auch entsprechend leben“, beschreibt Boris Lietz seine Ziele und Visionen.

Im CJD Berufsbildungswerk Frechen erhalten derzeit 250 junge Menschen mit Lernbehinderungen und sonderpädagogischem Förderbedarf im Rahmen einer beruflichen und sozialen Rehabilitation die Chance auf Ausbildung mit Kammerabschluss in 30 anerkannten Berufen.

Die Ausbildungen und berufsvorbereitenden Maßnahmen im CJD Frechen werden im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit durchgeführt.

Während ihrer Rehabilitation besuchen die jungen Menschen das Berufskolleg im Berufsbildungswerk und werden sozial- und freizeitpädagogisch begleitet. 140 von ihnen wohnen in den Wohnhäusern im Berufsbildungswerk. Das Ziel lautet, mit der bestandenen Abschlussprüfung vor den zuständigen Industrie- und Handels- Landwirtschafts- und Handwerkskammern, den Sprung in ein eigenverantwortlich gestaltetes Leben zu schaffen. Aufgrund der intensiven und individuellen Förderung der Auszubildenden in den Werkstätten, im Berufskolleg und im Wohn- und Freizeitbereich bestanden Ende des letzten Ausbildungsjahres 95,2 % von ihnen die Abschlussprüfung vor den Industrie - und Handels,- Handwerks, - und Landwirtschaftskammern. Über 60% fanden direkt nach dem Ausbildungsabschluss eine feste Arbeitsstelle. Seit über 43 Jahren haben über 3600 Auszubildende die Kammer Prüfung erfolgreich abgelegt.

Integriert in das CJD Frechen sind außerdem Maßnahmen der Jugendhilfe, Jugendwohnen und eine Regelwohngruppe für junge Männer zwischen 14 und 18 Jahren, die aufgrund problematischer Situation nicht mehr in ihrem bisherigen Umfeld bleiben können oder wollen, darunter minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge sowie eine Tagespflege für pflegebedürftige Angehörige.

Das CJD bietet jährlich 155.000 jungen und erwachsenen Menschen Orientierung und Zukunftschancen. Sie werden von 9.500 hauptamtlichen und vielen ehrenamtlichen Mitarbeitenden an über 150 Standorten gefördert, begleitet und ausgebildet. Grundlage ist das christliche Menschenbild mit der Vision "Keiner darf verloren gehen!"