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Siebtes Boule Turnier im CJD Berufsbildungswerk Frechen

30.08.2019 CJD BBW Frechen « zur Übersicht

Wirtschaftsclub Köln errang den ersten Platz

 

Nach dem großen Erfolg der vergangenen Jahre, fand auch dieses Jahr wieder ein Boule Turnier im CJD Berufsbildungswerk  Frechen statt.  

Nach dem Motto „meet and play“ jagten das „Schweinchen“ bei einem kleinen Wettkampf Mannschaften aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik. Den Bau der Boule Bahn hatten vor acht Jahren die Privatbankiers Merck Finck & Co. durch eine  Spende den CJD Landschaftsgärtnern ermöglicht.

„Gemeinsam Spaß haben sowie sich im Kontakt miteinander als Vertreter der regionalen Wirtschaft weiter zu vernetzen, Menschen zusammen bringen, die sich untereinander und das CJD Frechen bei Projekten unterstützen und Dank an Partner, Sponsoren und Unterstützer“, ist für  Markus Besserer, Gesamtleiter des CJD NRW Süd/ Rheinland, das erklärte Ziel des Turniers.

„Auch für unsere Auszubildenden ist das Boule Turnier eine Chance, Kontakte zu knüpfen und einen potentiellen Arbeitgeber zu finden“, ist Besserer besonders wichtig.  Esther Schanz, Köchin und Ausbilderin in der Großküche im CJD Frechen und ihre Auszubildenden in der CJD Großküche, sorgten während des Turniers für Stärkung des leiblichen Wohls mit gegrillten Köstlichkeiten, Salaten und kühlen Getränken.

„Boule, Boccia oder Petanque, wie es in unterschiedlichen Regionen auch genannt wird, kann in jedem Outfit gespielt werden und ist körperlich nicht anstrengend. Es wird ein kleines Turnier nach sehr einfachen Regeln gespielt. Eine Mannschaft besteht aus mindestens 2 und höchstens 4 Spielern“, erklärte Spielleiter Markus Böhne, Sportlehrer am Berufskolleg im CJD Frechen, das Spiel.

Es spielten immer zwei Mannschaften gegeneinander mit zwei oder drei Spielern, mit entsprechend zwei oder drei Metallkugeln. Die Mannschaft, die am nächsten das „Schweinchen“, eine kleine Zielkugel aus Holz, mit seinen Kugeln erreicht hat, erhält die meisten Punkte. Nach mehreren Durchgängen stand der Sieger fest: Der Wirtschaftsclub Köln errang Platz eins, gefolgt vom ersten Team der  Arbeitsagentur Brühl auf Platz 2, der Kreissparkasse Köln auf Platz 3, dem 1. FC Köln, Platz 4, der Stadt Frechen auf  Platz 5, dem ersten IFU Team auf Platz 6, dem zweiten IFU Team auf  Platz 7  und dem zweiten Team der Arbeitsagentur Brühl auf  Platz 8. Die ersten drei Sieger erhielten als Preis einen Pokal in Form einer Holzscheibe mit einer Boule Kugel, gefertigt von der CJD Tischlerei.
Doch der Sieg steht für die Boule Spieler nicht im Vordergrund.

„Wir kommen gerne ins CJD Berufsbildungswerk Frechen, nicht nur weil wir gerne Boule spielen sondern weil Boule spielen sehr kommunikativ ist und wir bei leckerem  Essen und guter Unterhaltung auch gute Gespräche führen können,  neue Leute kennen lernen -und Kontakte knüpfen können“, sind sich die Boule Spieler einig.

Im CJD Berufsbildungswerk Frechen werden derzeit rund 250  junge Menschen mit Lernbehinderungen und Förderbedarf im Rahmen einer beruflichen und sozialen Rehabilitation in 30 anerkannten Berufen ausgebildet. Die Ausbildungen und berufsvorbereitende Maßnahmen im CJD Frechen werden im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit durchgeführt.  

Während ihrer Rehabilitation besuchen sie das Berufskolleg im Berufsbildungswerk und werden sozial- und freizeitpädagogisch begleitet. 136  von ihnen wohnen in den Wohnhäusern im Berufsbildungswerk. Das Ziel lautet, mit der bestandenen Abschlussprüfung vor den zuständigen Industrie- und Handels- Landwirtschafts- und Handwerkskammern, den Sprung in ein eigenverantwortlich gestaltetes Leben zu schaffen. Aufgrund der intensiven und individuellen Förderung der Auszubildenden in den Werkstätten, im Berufskolleg und im Wohn- und Freizeitbereich bestanden Ende des letzten Ausbildungsjahres 95,2% von ihnen die Abschlussprüfung vor den Industrie und Handels,- Handwerks, - und Landwirtschaftskammern. Über 50% fanden schon direkt nach dem Ausbildungsabschluss  eine feste Arbeitsstelle. Seit 42  Jahren hat haben mehr als 3600 CJD Auszubildende die Prüfung erfolgreich vor den Kammern abgelegt.

Das CJD bietet jährlich 155.000 jungen und erwachsenen Menschen Orientierung und Zukunftschancen. Sie werden von 9.500 hauptamtlichen und vielen ehrenamtlichen Mitarbeitenden an über 150 Standorten gefördert, begleitet und ausgebildet. Grundlage ist das christliche Menschenbild mit der Vision "Keiner darf verloren gehen!"